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EM-Sanierung

Anwenderbericht:   online seit 04.11.2010  -  2820?mal angesehen

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Gesunde Fischzucht mit EM (Koi-Zucht)
 

Der Koi stellt bei seiner Haltung hohe Anforderungen an die Wasserqualität. Durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EMa) ist es möglich, den Ammonium- und Nitritgehalt im Gewässer stark zu reduzieren und den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. Die Mikroorganismen wirken wie ein Katalysator für die Biologie im Teich. Außerdem hat sich EMa als Verdränger von fäkalen Bakterien bewährt.
Eingegeben von:
 
pegasus

 

 

 

Der „Koi“ benötigt als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Haltung gutes Wasser.

Die Koi-Zucht

Das Wort Koi kommt aus dem japanischen und heißt übersetzt Karpfen. Es gibt viele verschiedene Zuchtformen dieses Fisches die sich in mindestens 16 Hauptvarianten und über 100 Unterformen unterteilen. Je nach Zuchtform und Qualität erzielen Kois bei Liebhabern außerordentlich hohe Preise. Kois sind mehr als nur bunte Fische, für viele Besitzer sind sie Haustier, Kamerad und Freund und lassen sich auch gerne streicheln.

Voraussetzungen bei der Zucht

Um die optimalen Voraussetzungen für eine gute Gesundheit dieser Fische zu gewährleisten, ist es wichtig schon bei der Planung des Teiches und der Filteranlage die ganz eigene Welt der Kois zu berücksichtigen. Ziel hierbei ist es, die Biologie des Teiches richtig aufzubauen. Eine ausreichende Grundabsaugung mit Gefälle, steile Wände und halbe Beschattung sind wichtig. Die Pflanzenzone mit z.B. Rohrkolben, Binsen und Blutweiderich trägt ihren Teil zum Nährstoffkreislauf bei. Auch Algen haben im Teich ihre Existenzberechtigung. Kieselalgen sind beispielsweise die Nahrungsgrundlage für Rädertierchen und Wasserflöhe, die wiederum als Nahrungsgrundlage der Jungfische dienen.

Einsatz von EMa als Katalysator

Besonders wichtig für die gesunde Zucht von Kois ist es, zu gewährleisten, dass der Sauerstoffgehalt des Wassers nicht unter 50 % des Sättigungswertes abfällt. Sauerstoffmangel im Teich ist ebenso gefährlich wie Sauerstoffmangel in der Filteranlage, was zum Ersticken der Filterbakterien führt. Dadurch wird die Filterleistung reduziert und das Wasser wird zusätzlich durch die Verwesungsprodukte der toten Bakterien belastet. Es kommt zur Freisetzung von Ammonium/Ammoniak und Nitrit und der Sauerstoffgehalt im Wasser reduziert sich. Erstickende Filter sind häufig die Ursache einer empfindlichen Schädigung von Fischbeständen. Um dem entgegen zu wirken ist es sinnvoll, Ammonium bereits im Teich abzubauen und nicht erst im Filter. Gelingt dies, kann auch die Förderleistung der Pumpen heruntergefahren werden. Durch den Einsatz von EMa ist es möglich, den Ammonium- und Nitritgehalt stark zu reduzieren. Die Mikroorganismen wirken wie ein Katalysator für die Biologie im Teich.

EMa baut Ammonium ab

In einem konkreten Fall lag der Ammoniumwert vor der EMa Anwendung zwischen 0,1 und 0,3 mg/l. Durch den Einsatz von EMa war schon nach drei Tagen kein Ammonium mehr nachweisbar. Besonders interessant ist die starke Abnahme der Kolonienzahl vor und nach dem Filter, wobei sich diese nach dem Filter um das bis zu fünffache reduziert hat.
Besonders bei beheizten Innenbecken kommt es häufig zu Geruchsproblemen, da die Tiere auch in den Wintermonaten noch an Größe zunehmen sollen und deshalb stark gefüttert werden. Nach Beobachtungen von EM Anwendern wird die Geruchsentwicklung durch den Einsatz von EMa verhindert, wobei sich das zusätzliche Aufsprühen von EMa auf die Wasseroberfläche besonders bewährt hat. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass sich durch den Einsatz effektiver Mikroorganismen auch das Reinigungsintervall der Filteranlagen hinauszögert.


Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich EMa als Filterstarter vor der Erstfütterung, als Katalysator für die Teichbiologie, als Verdränger von fäkalen Bakterien und als Schutz vor Scheuern der Fische bewährt hat. Die Effektiven Mikroorganismen sorgen für einen sehr guten Abbau von Ammonium und Nitrit und erhöhen den Sauerstoffgehalt im Wasser.

Anwendung von EMa

Am besten man beginnt mit der Anwendung von EMa noch vor der ersten Fütterung im Frühjahr bei einer Wassertemperatur ab 12 Grad.
Als Erstbeimpfung empfiehlt sich 1 Liter EMa auf 5 m³ Teichwasser. Der Teich muss in dieser Phase gut belüftet werden, da die Bakterien sich zuerst an anaeroben Abbauprodukten wie Schlamm und Ammonium zu schaffen machen, was zu einer erhöhten Sauerstoffzehrung im Wasser führt. Danach sollten monatlich etwa 1 Liter EMa auf 10 m³ dosiert werden.


(Quelle EM Journal / Fotos: fotolia.com)

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© Jens Laaß -  EM-Sanierung - Portal für Effektive Mikroorganismen - EM-Berater - Wernigerode - Tel. 0 39 43 - 26 74 90
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