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EM-Sanierung

EM-Einsatz bei Pferden

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Aug 06 2009
Besonders bei der Anwendung im Pferdebereich hat sich der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EM) bewährt. Eine der Ursachen dafür ist vermutlich, dass gerade bei Pferden die Verdauung ein sehr    sensibler und immens wichtiger Faktor für die Gesamtverfassung und Gesundheit des Tieres ist.
Dafür haben wir ein Fallbeispiel zum Einsatz EM bei chronischer Blinddarmverstopfung sowie Erkenntnisse und Ratschläge zum Thema Sommerekzem zusammengetragen. 

Einsatz von EM bei chronischer Blinddarmverstopfung

Das Verdauungssystem der Pferde ist einzigartig und möglicherweise anfälliger als die meisten anderen. Das beruht vor allem darauf, dass Pferde ursprünglich immer nur kleine Nahrungsmengen in kurzen Abständen zu sich genommen haben. Durch die Pferdehaltung hat sich dieses Fressverhalten und auch das Nahrungsangebot deutlich verändert.
Ein wichtiger Teil dieses Verdauungssystems ist der Blinddarm, welcher beim Pferd ca. 1,2 m lang ist und 30 cm Durchmesser hat. Hier und im angeschlossenen großen Grimmdarm zersetzen Massen sogenannter Mikroorganismen, die Zellulose aus Heu und Stroh. Dabei werden Fettsäuren frei gesetzt, die sofort als verfügbare Energie in den Blutstrom gelangen. Der Blinddarm ist ein ungerade geformtes Organ, dessen Ein- und Ausgang nach oben zeigen. Das bedeutet oben kommt die Nahrung rein und muss dort auch wieder hinaus. Durch diese Tatsache kann es schnell zu Verstopfungen im Blinddarm kommen, welche dann zur Kolik führen.

Fallbeispiel:
 
Im Juli 2008 wurde ein achtjähriger Wallach in eine renommierte Pferdeklinik eingewiesen.

Vorbericht: rezidivierende Koliken vor allem nach dem Reiten, Gewichtsabnahme, stumpfes Fell und 6x Koliksymptome während der letzten 5 Wochen. Bei dem Pferd handelte es sich um ein sehr wertvolles Tier (Ausbildungsstand Dressur Grand Prix).

Diagnose: Chronische Blinddarmverstopfung .

Behandlung: Tierärzte und Besitzer entschieden sich für eine „klassische“ konservative Therapie. Nach drei gescheiterten Therapieversuchen wurde mit den Besitzern eine mögliche chirurgische Behandlung diskutiert, der sie jedoch aufgrund der schlechten Prognose nicht zustimmten.
Tierklinik und Besitzer wollten einen letzten konservativen Therapieversuch starten und informierten sich über den Einsatz effektiver Mikroorganismen bei chronischer Blinddarmverstopfung. Die behandelnde Tierärztin informierte sich ausführlich über den Einsatz von EM HorseCare Bokashi und über das Ergänzungsfuttermittel flüssig. 
 
Für die Behandlung wurde die Ernährung komplett umgestellt. Dreimal täglich wurde eine Mashfütterung durchgeführt und in steigender Dosierung Ergänzungsfuttermittel flüssig (morgens oral ) und Bokashi zusammen mit dem Mash am Abend verabreicht.
Nach 6 Wochen wurde die Fütterung langsam wieder umgestellt. Das Pferd bekam zu der o.g. Fütterung kleine Portionen Heu und Kraftfutter (Hafer), bei gleich bleibender Gabe der o.g. flüssigen und festen EM HorseCare Ergänzungsfuttermittel. Nach weiteren 4 Wochen wurde das Pferd wie ein normales Sportpferd gefüttert und weiterhin ergänzend mit den EM HorseCare Produkten und Dosierungen versorgt.

Am 19.10.2008 wurde das Pferd mit einem Gewicht von 595 kg (anfangs 541 kg) und glänzendem Haarkleid sowie einer genauen Fütterungsanweisung nach Hause entlassen.
Laut Auskunft der Besitzer am 05.12.08 wird mit dem Pferd normal gearbeitet und es zeigte bisher keine erneuten Koliksymptome. Die Tierklinik riet den Besitzern die EM Produkte lebenslang zu verabreichen.

Erkenntnisse und Ratschläge zum Sommerekzem bei Pferden

Oft erschrecken sich Pferdebesitzer wenn Sie kahle oder gar wunde Stellen an ihrem Pferd oder Pony entdecken und erleben, wie sich das Pferd verzweifelt versucht an Bäumen oder Hauswänden, die wunden Stellen zu kratzen. Häufig handelt es sich beim Auftreten dieser Symptome um das sogenannte Sommerekzem welches normalerweise im Zeitraum von April bis Oktober auftritt.

Sollte ihr Pferd diese Symptome aufweisen, ist es empfehlenswert vor der Diagnose einen Tierarzt zu konsultieren, da sich ähnliche bzw. gleiche Merkmale zum Beispiel bei Wurm- oder Ungezieferbefall, Pilzerkrankungen oder als Folge eines bestehenden Mangels an Mineralien oder Spurenelementen (häufig Zink, Kupfer oder Mangan) zeigen.
Beim Sommerekzem wird davon ausgegangen, dass es sich um eine allergische Reaktion auf Speichelprotein verschiedener weiblicher Stechmücken handelt, vorwiegend Culicoides und Gnitzen. Robusthaltung von Pferden begünstigt den Befall, da hier die Stechmücken gute Lebensbedingungen vorfinden. Pferde verschiedenster Rassen sind von dieser Allergie betroffen, wobei Isländer und andere Kleinpferderassen besonders stark vertreten sind. Bevorzugt betroffene Stellen des Sommerekzems sind Mähnenkamm, Schweifansatz und Bauchnaht des Pferdes. Unbehandelt breitet sich das Ekzem oft über den gesamten Pferdekörper aus.
Hauptsymptom des Sommerekzems ist stark bis extrem stark ausgeprägter Juckreiz, der die Pferde erheblich beunruhigt und zu ständigem Scheuern an allen verfügbaren   Gegenständen veranlasst. Das Bild ist je nach Stärke des Insektenaufkommens, Klimabedingungen, Wetter und Standort unterschiedlich.
Für eine erfolgreiche Behandlung sind vor allem drei Faktoren zu berücksichtigen, das Milieu im Stall, auf der Pferdehaut und im Verdauungssystem der Pferde.
 
  • die Stallhygiene spielt eine entscheidende Rolle, da sich die Mücken von Fäulnis besonders stark angezogen fühlen. Durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen werden krankmachende und fäulniserregende Mikroorganismen verdrängt und die Oberflächen mit lebensfördernden Mikroben besiedelt. 
     
  • der zweite wichtige Punkt ist eine gesunde Verdauung. Pferde deren Immunsystem (welches durch das Darmmilieu wesentlich beeinflusst wird) intakt ist, sind weniger allergiebereit!
     
  • ebenso wichtig ist das Milieu auf der Pferdehaut. Auch hier kommt es durch den Einsatz von EM zu einer Verschiebung zu Gunsten der lebensfördernden Mikroorganismen. Gleichzeitig kann durch die hautpflegenden und beruhigenden Inhaltsstoffe der HorseCare Pflegecreme die Abheilung bereits entzündeter Hautstellen gefördert werden.
Ein wichtiger Punkt für gute Erfolgsaussichten, ist der frühzeitige Beginn (nach Möglichkeit bereits im Herbst des Vorjahres) und der konsequente Einsatz von EM bei der Stallreinigung, der Fellpflege und im Fütterungsmanagement.
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© Jens Laaß -  EM-Sanierung - Portal für Effektive Mikroorganismen - EM-Berater - Wernigerode - Tel. 0 39 43 - 26 74 90
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